Diese Website verwendet Cookies, um Ihnen das bestmögliche Nutzererlebnis zu gewährleisten. Weitere Informationen hier.
OK
#Science Slam

Science Slam 2011-2013

Patrick Harms aus Göttingen gewinnt das große Science Slam Finale der IdeenExpo

 In fünf Vorrunden und einem Online-Voting qualifizierten sich sechs Nachwuchswissenschaftler für das große Science Slam Finale der IdeenExpo. Patrick Harms vom Institut für Informatik der Georg-August-Universität Göttingen überzeugte dabei am 30. August 2013 das Publikum und konnte mit 68 von 80 möglichen Punkten den Siegerpokal entgegennehmen. In seinem zehnminütigen Vortrag vermittelte der Doktorand seine Forschungstätigkeiten zum Thema Webusability in Form eines Disney-Musicals. Mit Gesang und schauspielerischen Einfühlungsvermögen erklärte Harms den 800 Zuschauern, mit welcher Vorgehensweise das Nutzerverhalten analysiert wird, um die Anwenderfreundlichkeit von Internetseiten zu optimieren.

Die Bildergalerie zum Finale auf der IdeenExpo finden sich hier.

Die Videos der einzelnen Teilnehmer sind auf Youtube zu finden.


Die vergangenen fünf Science Slams vor der IdeenExpo 2013 waren stets ein Feuerwerk der wissenschaftlichen Unterhaltung und ließen die Publikumsherzen für Naturwissenschaft und Technik höher schlagen.

Die Gewinner dieser Vorrunden, sowie der Champion des Online-Votings hatten auf der IdeenExpo die Chance das große Finale für sich zu bestimmen, wie in den Vorrunden stellte das Publikum die Jury.
  • Jens Dittrich, Universität Saarland, Fachbereich Mathematik und Informatik: Fachrichtung Informatik
  • Dirk Frettlöh, Freie Universität Berlin, Fachbereich Mathematik und Informatik
  • Patrick Harms, Georg-August-Universität Göttingen, Institut für Informatik
  • Tobias Koplin, Hochschule Hannover, Fakultät II - Maschinenbau und Bioverfahrenstechnik
  • Kim Alessandro Weber, Leibniz Universität Hannover, Institut für Quantenoptik
  • Moritz Zaiss, Deutsches Krebsforschungszentrum Heidelberg


Henning Beck vom Institut für Physiologische Chemie der Universität Ulm hatte sich ebenfallsin der ersten Vorrunde qualifiziert, konnte aber leider aus gesundheitlichen Gründen nicht antreten. Aus allen anderen Teilnehmern der Vorrunden wurden nun der fünfte und der sechste Finalist über ein Online-Voting bestimmt.

NJOY-Moderator Andreas Kuhlage und Jan Egge Sedelies begleiteten charmant und fair durch den Abend.

Die Finalisten traten im großen Science Slam Finale am 30. August um 16:00 Uhr auf der IdeenExpo gegen einander an.

Mehr Informationen zu den Vorträgen finden sich hier.

Tobias Koplin von der Hochschule Hannover gewann am 13. Juni den fünften und damit letzten Science Slam vor dem großen Finale auf der IdeenExpo 2013. In seinem zehnminütigen Vortrag klärte er das Publikum über die Vorteile von Biokunststoffen auf, ging aber zugleich auf die noch nicht gelöste Problematik der Wärmeformbeständigkeit ein. Zur Veranschaulichung des Verhaltens von Biopolymeren schlüpften acht Institutsmitarbeiter in die Rolle von Kunststoffen. Das Publikum überzeugte er endgültig durch eine Tanzeinlage, mit der er das Verhalten von Molekülen bei zunehmender Wärme veranschaulichte und schickte ihn dafür zum Finale auf die IdeenExpo.

Gegen Tobias Koplin waren fünf weitere Nachwuchswissenschaftler aus Braunschweig, Jülich, Hamburg, Hannover und Oldenburg angetreten:

  • Dennis Della Corte, Forschungszentrum Jülich:
    Wissen-Schafft-Wissen
  • Marc Fischer, Technische Universität Braunschweig, Institut für Produktionsmesstechnik:
    Wie Sie sehen, sehen Sie nichts
  • Thomas Greve, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Institut für Physik / ForWind:
    Wie man richtig Kohle macht...
  • Sarah Hundertmark, Leibniz Universität Hannover, Institut für Didaktik der Naturwissenschaften:
    Was brennt ist weg!
  • Saskia Oldenburg, Technische Universität Hamburg-Harburg, Institut für Umwelttechnik und Energiewirtschaft: Von Mist zu Gold - ein Märchen von Saskia Oldenburg


Patrick Harms von der Georg-August-Universität Göttingen gewann den Science Slam am 24. November in Göttingen, der im Rahmen der Nacht des Wissens statt fand. Mit seinem Vortrag: "Was haben Mike Krügers Nippel mit Webseiten zu tun?" qualifizierte er sich gleichzeitig für das Science Slam Finale am 30. August 2013 auf der nächsten IdeenExpo. Gegen Patrick Harms waren fünf Nachwuchswissenschaftler angetreten, sie waren aus Berlin, Hannover, sogar aus Basel und natürlich aus Göttingen angereist:
  • Felix Günther, Berlin Mathematical School:
    Kompakte homogene Lorentz - Mannigfaltigkeiten

  • Marcel Quinten, Deutsches Primatenzentrum Göttingen, Abteilung für Reproduktionsbiologie:
    Der lange Weg zum Schlar-AFFEN-land…

  • Achim Reisdorf, Universität Basel, Geologisch-Paläontologisches Institut: Rechtsmedizin & Paläontologie:
    Eine Allianz für vergangenes Leben

  • Roman Stilling, Georg-August-Universität Göttingen, European Neuroscience Institute:
    Master of Puppets - Wie die Evolution Zombies züchtet

  • Kim Alessandro Weber, Leibniz Universität Hannover, Institut für Quantenoptik:
    Zufall! Schwein gehabt?


Jens Dittrich von der Universität des Saarlandes gewann den Science Slam am 7. Juni 2012 und qualifizierte sich mit seinem Vortrag „Ich will doch nur spielen“ gleichzeitig für das Finale auf der IdeenExpo 2013. Gegen Jens Dittrich waren Nachwuchswissenschaftler aus Berlin, Braunschweig, Heidelberg, Oldenburg, Saarbrücken und natürlich auch aus Hannover angetreten:

  • Derik Behrens, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Institut für Biologie, Arbeitsgruppe Zoophysiologie & Verhalten:
    Lernen von der schwerhörigen Maus
  • Martin Mamach, Humboldt Universität zu Berlin, Arbeitsgruppe Experimentelle Teilchenphysik II:
    Wahrscheinlichkeit und Monte Carlo Simulation
  • Hendrik Osadnik, Leibniz Universität Hannover, Institut für Mikrobiologie:
    Doppelkopf im Atomreaktor - Oder warum die Welt den Bakterien gehört
  • Daniel Stegemann, TU Braunschweig, Institut für Luft- und Raumfahrtsysteme (ILR):
    Weltraum, Abfall & Spionagesatelliten
  • Moritz Zaiss, Deutsches Krebsforschungszentrum Heidelberg:
    Man sieht nur mit dem Kernspin gut…


Dirk Frettlöh von der Freien Universität Berlin gewann den Science Slam am 16. Februar 2012 und qualifizierte sich mit seinem Vortrag über „Aperiodische Pflastersteine“ gleichzeitig für das Finale auf der IdeenExpo 2013. Gegen Dirk Frettlöh waren Nachwuchswissenschaftler aus Hamburg, Halle und Hannover angetreten:
  • Simon Barke, Max Planck Institut für Gravitationsphysik Hannover, QUEST: Leben in vier Dimensionen
  • Tobias Glufke, Institut für Wirtschaftsforschung Halle: Zukunft der Orchester (Ost) Deutschland
  • Cornelis Kater, Leibniz Universität Hannover, eLearning Service Abteilung (elsa): Technophobia
  • Timo Sieber, Universitätsklinikum Eppendorf, Molekulare Krebstherapie: Ein Herz für Viren - Viren fürs Herz

Am 30. November 2011 lud die IdeenExpo zum Science Slam in Hannover ein und gestaltete damit gleichzeitig das Bühnenprogramm der IdeenExpo 2013. Denn Henning Beck vom Institut für Physiologische Chemie der Universität Ulm ging nicht nur als Sieger aus diesem Science Slam hervor, sondern qualifizierte sich mit seinem Vortrag „Speed up your mind - Wie das Gehirn Geistesblitze beschleunigt“ gleichzeitig für das Finale auf der IdeenExpo 2013. Gegen Henning Beck waren Nachwuchswissenschaftler aus Hannover, Göttingen, Mannheim, Münster und dem britischen Bath angetreten. Auch die Themen deckten eine große Bandbreite ab:
  • Georgios Papastefanou, Leibniz Institut für Sozialwissenschaften, Mannheim: Schau mir unter die Haut, Kleines! – Stressmessung in Echtzeit.
  • Alexandre Jousset, Georg August Universität Göttingen, Institut für Zoologie und Anthropologie: Biodiversität kann tödlich sein: Massenschlägerei unter Mikroben
  • Christian Schmicke, Fachhochschule Hannover, Fakultät II, Maschinenbau und Bioverfahrenstechnik: Latente Wärme, was ist denn das?
  • Falko Brinkmann, Universität Münster, Physikalisches Institut: Medicine goes Nano - Auf die Größe kommt es an!
  • Silke Schirok, Bath Spa University: Gedanken zur Heisenbergschen Unschärferelation

Wo gibt es sonst noch Science Slams?

Die IdeenExpo brachte den Science Slam nach Hannover. Erfunden hat sie ihn aber - leider - nicht. Das Braunschweiger Haus der Wissenschaft hat ihn populär gemacht. Von hier aus hat diese neue Form der Wissenschaftskommunikation ihren Siegeszug in ganz Deutschland angetreten. Eine bundesweite Übersicht über ScienceSlams gibt es auf www.scienceslam.org und www.scienceslam.de.