Diese Website verwendet Cookies, um Ihnen das bestmögliche Nutzererlebnis zu gewährleisten. Weitere Informationen hier.
OK
#Science Slam

Finale 2013

Fünf Science Slams ließen bis zur IdeenExpo 2013 die Publikumsherzen für Naturwissenschaften und Technik höher schlagen und erfreuten sich großer Beliebtheit. Die jeweiligen Gewinner sowie der Gewinner des Online-Votings traten im großen Science Slam Finale am 30. August um 16:00 Uhr auf der IdeenExpo gegen einander an.
Die Teilnahme lohnte sich: auf den Sieger wartete ein Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro.

Der Gewinner

 Patrick Harms vom Institut für Informatik der Georg-August-Universität Göttingen überzeugte dabei am 30. August 2013 das Publikum und konnte mit 68 von 80 möglichen Punkten den Siegerpokal entgegennehmen. In seinem zehnminütigen Vortrag vermittelte der Doktorand seine Forschungstätigkeiten zum Thema Webusability in Form eines Disney-Musicals. Mit Gesang und schauspielerischen Einfühlungsvermögen erklärte Harms den 800 Zuschauern, mit welcher Vorgehensweise das Nutzerverhalten analysiert wird, um die Anwenderfreundlichkeit von Internetseiten zu optimieren.

Der Gewinnerbeitrag aus dem Finale





Die Finalisten

 Kim Alessandro Weber, Leibniz Universität Hannover, Institut für Quantenoptik

Dieser Kandidat wurde durch das Online-Voting ins Finale gewählt.

Mit seinem Vortrag "Zufall! Schwein gehabt?" gewann er beim Voting seinen Platz im Finale.
Er führte eine Messreihe mit einem föhntastischen Würfel auf der Bühne durch, um der Frage nachzugehen, wie Zufälle generiert werden können.

Beitrag von Kim Alessandro Weber am 24.11.2012



Moritz Zaiss, Deutsches Krebsforschungszentrum Heidelberg

Dieser Kandidat wurde durch das Online-Voting ins Finale gewählt.

Mit seinem  Vortrag "Man hört nur mit dem Kernspin gut..." gewann er beim Voting seinen Platz im Finale.
Gemeinsam mit dem Publikum führte er Gesangsexperimente durch. Er konnte damit seine Arbeit in der Krebsforschung und mit dem Kernspin verdeutlichen.

Beitrag von Moritz Zaiss am 07.06.2012


Tobias koplin IdeenExpo Science Slam

Tobias Koplin, Hochschule Hannover, Fakultät II Maschinenbau und Bioverfahrenstechnik

Tobias Koplin von der Hochschule Hannover gewann den Science Slam am 13. Juni 2013 mit 74 von 80 möglichen Punkten. Es war die fünfte und damit die letzte Science Slam Vorrunde vor dem Finale, das auf der IdeenExpo 2013 ausgetragen wird. In seinem zehnminütigen Vortrag klärte er das Publikum über die Vorteile von Biokunststoffen auf, ging aber zugleich auf die noch nicht gelöste Problematik der Wärmeformbeständigkeit ein. Zur Veranschaulichung des Verhaltens von Biopolymeren schlüpften acht Institutsmitarbeiter in die Rolle von Kunststoffen. Das Publikum überzeugte er endgültig mit einer Tanzeinlage, mit der er das Verhalten von Molekülen bei zunehmender Wärme veranschaulichte, es schickte ihn dafür zum Finale auf die IdeenExpo.


Der Siegerbeitrag vom 13.06.2013


Patrick Harms Ideenexpo Science Slam Patrick Harms, Georg-August-Universität Göttingen, Institut für Informatik

Patrick Harms vom Institut für Informatik der Georg-August-Universität Göttingen gewann am 24. November 2012 mit 74 von 80 möglichen Punkten den Science Slam der IdeenExpo. Der Doktorand wählte eine sehr außergewöhnliche Vortragsweise, um seine Forschungstätigkeiten zum Thema Usability zu erläutern: mit Gesangseinlagen vermittelte Harms die Lebenswelten von Informatikern, in denen die Benutzerfreundlichkeit von Softwareprodukten wie Webseiten, Smartphones oder auch Geldautomaten in der Regel wenig Raum einnimmt. Der 10-minütige Vortrag gipfelte in einem Duett zwischen Programmierer und Nutzer, zuvor der „natürlicher Feind eines Informatikers“, die gemeinsam in eine neue Welt mit schönen und intuitiv zu bedienenden Webseiten aufbrechen. Er begeisterte über 1000 Besucher im größten Höhrsaal der Universität Göttingen und wurde vom Publikum für das Science Slam Finale auf der IdeenExpo 2013 qualifiziert.

Der Siegerbeitrag vom 24.11.2012


jens Dittrich IdenExpo Science SLam Jens Dittrich, Universität Saarland, Fachbereich Mathematik und Informatik: Fachrichtung Informatik

Jens Dittrich von der Universität des Saarlandes gewann mit 72 von 80 möglichen Punkten am 07. Juni 2012 den Science Slam. Dem Informatiker gelang es, innerhalb von zehn Minuten ein aktuelles Forschungsprojekt im Bereich Hadoop zu erklären. Hadoop ist eine Software, die täglich über Plattformen wie Google oder Facebook von nahezu jedem Internetnutzer unbewusst genutzt wird. Mit gewitzten Gleichnissen und Selbstironie demonstrierte er wie intensive Rechenprozesse mit großen Datenmengen gelingen. Die über 600 Gäste im voll besetzten Pavillon qualifizierten Dittrich mit dem Gewinn für das Finale auf der IdeenExpo 2013.

Der Siegerbeitrag vom 07.06.2012


Dirk FGrettlöh IdeenExpo Science Slam

Dirk Frettlöh, Freie Universität Berlin, Fachbereich Mathematik und Informatik

Dirk Frettlöh von der Freien Universität Berlin gewann mit 75 von 80 möglichen Punkten den Science Slam am 16. Februar 2012. Während seines zehnminütigen Vortrages über „Aperiodische Pflastersteine“ demonstrierte Frettlöh mit Hilfe einer Diasammlung von Bodenbelägen die Eigenschaften von aperiodischen Mustern und wie es Mathematikern gelungen ist, ein solches Muster mit nur einer Form zu bilden. Das Publikum zeigte sich von dem trockenen Charme des Mathematikers begeistert und qualifizierte Frettlöh mit dem Gewinn für das Finale auf der IdeenExpo 2013.

Der Siegerbeitrag vom 16.02.2012


henning Beck Ideenexp science Slam Henning Beck, Institut für Physiologische Chemie der Universität Ulm

Mit seinem Vortrag „Speed up your mind - Wie das Gehirn Geistesblitze beschleunigt“ hat Henning Beck vom Institut für Physiologische Chemie der Universität Ulm am 30. November 2011 das Publikum begeistert. Seine humorvolle Präsentation skizierte die Parallelen und Unterschiede der Gehirne von Raupen, Tintenfischen und Menschen. Der Hintergrund seiner Forschungen ist jedoch ernsthaft: die Ergebnisse sollen beim Kampf gegen Multiple Sklerose zum Einsatz kommen. Mit 79 von 80 möglichen Punkten gewann Henning Beck den Science Slam und qualifizierte sich damit als erster für das Finale 2013.

Der Siegerbeitrag vom 30.11.2011